Federzuführung FZ
| In einem Förderantrieb befinden sich Federn, die durch Schwingung nach oben zum Ausgang transportiert werden. Damit nicht mehrere Federn gleichzeitig befördert werden, ist eine mechanisch einstellbare Schikane integriert. Die Geschwindigkeit der Federn kann elektronisch geregelt werden. Da es vorkommen kann, daß sich Federn ineinander verhaken und daß sie trotz der mechanischen Schikane noch weiter transportiert werden, ist nachfolgend eine Meßsonde geschaltet. Diese Meßsonde stellt fest, ob die Feder einzeln kommt oder 2 Federn ineinander verhakt sind. Damit die Sonde auch bei dünnen Federn den Unterschied zwischen 1 oder 2 Federn erkennen kann, muß der Meßtaster eine entsprechende Nähe zur Feder haben. Aus diesem Grund ist hinten am Meßtaster ein Mikrometer eingebaut, um den Abstand leicht verändern zu können. Als Anzeige des Meßsignales dient ein optisches Lichtband, bestehend aus 10 Leuchtdioden. Dies ist über den elektrischen Nullpunktregler und mit dem Abstand der Sonde so zu regeln, daß einzelne Federn passieren können. Sobald 2 Federn verhakt sind, vergrößert sich das Meßsignal, dadurch werden eine Anzeigelampe und gleichzeitig ein Magnetventil gesteuert. Mit Hilfe eines ausgelösten Luftstromes werden die verkeilten Federn in den Topf zurückgeblasen. Die vereinzelten Federn wandern zum Ausgang des Topfes. Hier kann eine Ringsonde bewerten, ob der Speicher noch für weitere Federn aufnahmefähig oder bereits voll ist. Sobald der Speicher voll ist, leuchtet eine gelbe Anzeigelampe (Stau) und die Vibration des Fördertopfes wird abgeschaltet. Die Förderung erfolgt wieder automatisch, sobald die Ringsonde im Speicher keine Feder mehr wahrnimmt. Die Anlage benötigt 220 V 50 Hz und 6 bar Preßluftanschluß. Momentan sind drei verschiedene Größen erhältlich: FZ-2 Wendelförderantrieb 200 mm, Feder Da 2 mm bis 6 mm FZ-3 Wendelförderantrieb 300 mm, Feder Da 4 mm bis 12 mm FZ-4 Wendelförderantrieb 450 mm, Feder Da 10 mm bis 25 mm |
Entwirrtopf EW1
| Der Entwirrtopf EW1 ist geeignet, um verhakte Teile, für die vorher keine ausreichende Entwirrung möglich war, zu entwirren. Zylindrische, konische oder tonnenförmige Druckfedern können entwirrt werden. Federdurchmesser ca. 2 mm bis ca. 10 mm Länge ca. 35 mm Drahtdurchmesser ca. 0,3 mm bis ca. 1,0 mm Bei anderen Teilen bitten wir um Rücksprache, bzw. Musterteile für einen Versuch. Max. Füllmenge 0,1 Liter, abhängig von der Form und Größe der Feder. Funktionsablauf: Die Federn werden von Hand dosiert, oben in den Entwirrtopf eingefüllt. Durch die Rotation der Entwirrscheibe im Entwirrtopf, entsteht ein Luftpolster. Dieses Luftpolster bläst die entwirrten Federn nach oben, durch den Auslauf auf eine Abnahmeplatte, bzw. in eine Auffangschale, dort können die entwirrten Federn abgenommen werden. Um eine optimale Entwirrung für die verschiedenen Federn zu erreichen, kann die Rotationsgeschwindigkeit der Entwirrscheibe geregelt werden. |
Federentwirrsystem FEW 1 / FEW 2
| Anwendungsbereich: Federn mit Durchmesser 2 mm - 12 mm, Länge max 35 mm. Mit diesem Federentwirr- und Zuführsystem haben Sie die Möglichkeit, ohne Tauschelemente oder Tauschsätze sehr schnell auf andere Federn umzustellen. Dazu müssen lediglich die Schikane und die Prüfsonde auf den Federdurchmesser angepaßt werden. Durch den eingebauten Entwirrer können nun Federn automatisiert werden, für die vorher keine ausreichende Entwirrung möglich war. Geeignet für zylindrische, konische und tonnenförmige Druckfedern. Bei anderen Formen bzw. Abmessungen bitten wir um Rücksprache. Gegebenenfalls können andere Formen und Abmessungen durch einfache Maßnahmen realisiert werden. Funktionsablauf: Die Federn werden manuell oder über Vorratsbunker in den Rundfördertopf eingefüllt. Dessen Schwingantrieb transportiert die Federn auf Spiralen nach oben, wo an einer einstellbaren Schikane die Federn vorsortiert werden. Anschließend werden die Federn im Durchlauf mit einer Prüfsonde auf ihre Entwirrung hin geprüft. Nicht entwirrte Federn befördert ein Blasimpuls in einen Entwirrer, wo sie entwirrt und wieder in den Rundfördertopf zurückgeleitet werden. Entwirrte Federn werden weiterbefördert und können in einen Schlauch oder über eine Linearschiene ihren Maschinen zugeführt werden. |